Und so ging es mit praktischen Übungen weiter. Die korrekte Körperhaltung spielt eine wichtige Rolle, da der Kehlkopfbereich sonst nicht genug Platz für eine schonende Stimmbildung bietet. Für die Nacken- und Schultermuskulatur gibt es bestimmte Dehnübungen, die bei der Aufwärmung dieses Bereichs helfen. Danach ging es mit Atemtechnik weiter: Die Luft soll den Bauch wie einen Ballon füllen. Die professionelle Nutzung der Stimme verlangt viel Kraft und Ausdauer, wofür eine richtige, geübte Atmung notwendig ist. „Die Stimme kann auch Yoga machen!“, merkten ein paar Teilnehmende an.

Die erlernten Körperbewegungen und Atemtechniken wurden anschließend mit Stimmübungen kombiniert. So füllten die Teilnehmenden den Raum nach einem entspannenden „mmmmmm“ auch mit einem rhythmischen „ffff-ssssss-ccccchhhhh-ssssccccchhh“ und wirbelten gleichzeitig mit den Händen in der Luft. Die körperliche Bewegung hilft nicht nur bei der Konzentration, sondern dient auch zur besseren Körperhaltung. Nach einer Stunde voller nützlicher Übungen gab es noch die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Was macht man, wenn die Aussprache bestimmter Laute auf Dauer anstrengend wird? Wie beeinflusst die Intonation die Stimmlage? Der Stimmtraining fand in der Gruppe eine große Resonanz- gerade, weil man sie so häufig und so vielfältig einsetzen kann!


Ein Projekt des Friedenskreis Halle e.V. Das Projekt wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert.

 


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